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Abendmahl in Online Gottesdiensten? Eure Meinung

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    Abendmahl in Online Gottesdiensten? Eure Meinung

    Wie denkt ihr über die Möglichkeiten ein Abendmahl im Online Gottesdienst zu feiern?

    #2
    Gute Frage, wir sind jetzt fast ein Jahr bei dieser Online Gemeinde. Bisher haben wir über ein Abendmahl nicht nachgedacht. Es ist eine Frage der Organisation und auch der Eigenverantwortung. Wenn wir es zu Hause schaffen, Brot und Wein/Saft bereitzustellen in einer für uns passenden und angemessenen Art und Weise, dann stimme ich gerne zu. Ich glaube, das Gottesdienst Team hat bestimmt noch kreative Ideen. Danke für die gute Frage und Anregung.

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      #3
      Das ist ist sowohl ein guter Vorschlag als auch eine interessante Frage, mit der die vielen christlichen Konfessionen sich im Moment theologisch befassen.

      Seit Jahrzehnten werden Abendmahlgottesdienste bzw. Messen ausgestrahlt, wo die Zuschauer*innen nur zuschauen.

      In diesen Corona-Zeiten haben viele (aber nicht alle) Kirchengemeinden verschiedener Konfessionen überall in der Welt durch ihre Online-Gottesdienste einen neuen theologischen Schritt gemacht: Sie laden die Zuschauer ein, Brot und Wein/Saft bereit zu stellen und zusammen essen und trinken.

      Dieses Dokument fand ich sehr informativ:
      https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/Hin...rona-Krise.pdf

      Ein #livelineabendmahl wäre eine gute Idee meiner Meinung nach - vielleicht am Gründonnerstag.

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      • hannaund Thorsten
        hannaund Thorsten kommentierte
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        danke walt für die Info, es wäre doch sehr kraftvoll wenn wir beim Live Line Gottesdienst wissen, das wir gemeinsam ca 500 Teilnehmer sind die Gemeinsam den leib und Das Blut Christi empfangen. Es ging beim letzten mahl unseres Herren in der Nacht bevor er verraten wurde doch auch um die Gemeinschaft der Leute die an Ihn glauben und das könnte hier auch online durchkommen.

      #4
      Ich kann mich mit dem Gedanken an ein Online-Abendmahl (noch) nicht anfreunden. Mir fehlt dabei das direkte Gegenüber, die direkte Konsekration der Hostie oder des Brotes und die ganz persönliche Ansprache. Da bin ich irgendwie stockkonservativ, spreche aber nur für mich und lasse andere Meinungen uneingeschränkt gelten.

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        #5
        Danke, Martin, für deinen Beitrag, offen und ehrlich. Bin argumentativ ganz bei dir, ein gemeinsamer Gottesdienst und gemeinsames Abendmahl sind bei weitem die persönlichste Situation. Für Menschen, die zu einer der Risikogruppen gehören, ist aber ein online Gottesdienst/Abendmahl wahrscheinlich die ungefährlichere Variante.

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          #6
          Diese Frage stellte ich schon mal im livechatt während eines Gottesdienstes. Ich fände es einfach schön, wenn wir über Grenzen hinweg und miteinander Abendmahl feiern könnte. Sicher braucht es Eigenverantwortung in der Durchführung daheim. Aber ich denke mit guter Anleitung bereits im Vorfeld und dann auch während dem GD wäre es machbar. Und das traue ich dem liveline Team mehr als nur zu. Wie wäre es am Karfreitag. Wäre zwar genau ein Tag an dem ich nicht dabei sein könnte weil mein Mann selber GD in unserer Kirchgemeinde hat.

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            #7
            Ich fände es ganz schön wenn man das mal machen würde, es kann ka jeder was zu Hause vorbereiten ein bischen Wein ein Stück Brot und dann gemeinsam das Abendmahl feiern wäre doch sehr schön

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              #8
              Abendmahl online? Ja, die Sehnsucht ist auch bei mir groß. Das letzte Abendmahl, an dem ich teilhaben durfte, war im AltjahrsGottesdienst am 31.12.2019......! Das Tischabendmahl zum Gründonnerstag 2020 fiel ja dann schon flach. Jetzt naht der nächste Gründonnerstag und das nächste Osterfest - und die Corona-Mutationen sollen noch ansteckender sein. Da ist der Gedanke, das Abendmahl bei #liveline gemeinsam zu feiern, naheliegend. Ein bisschen wie ein geistliches "Sahnehäubchen" für die #liveline-Gemeinschaft, die in den letzten Monaten gewachsen ist und die sich so lebendig austauscht, untereinander unterstützt und füreinander betet.
              Und dennoch.... Als lutherisch Geprägte gehe ich davon aus, dass das Abendmahl im Vollzug zum Abendmahl wird. In der Gemeinschaft und in den Substanzen (mit ML: "in, mit und unter der Substanz" :-) ist Jesus Chistus dann anwesend, "markiert" durch die Einsetzungsworte. Die Gemeinschaft ist bei #liveline zweifellos vorhanden - mittelbar. Für die Feier des Abendmahls wäre es mir aber ziemlich fremd, alleine vor dem Laptop zu sitzen und Brot und Wein zu essen / zu trinken. Dass mir tatsächlich eine Person Brot und Wein/Saft in die Hand gibt (oder ich es gebe), ist für mich eine wesentliches sinnliches Merkmal des Abendmahls.
              Und wenn ich auf die (erfreulichen) Click-Zahlen unter den #liveline-Gottesdiensten schaue, dann sehe ich sie im Lauf der Tage auch steigen. (Zugegeben: Auch ich gehöre zu denen, die - wenn ich nicht ab und zu selbst dabei bin - nicht unbedingt sonntagvormittags gucke, sondern manchmal auch erst im Laufe der Woche.) Und ich stelle mir vor, dass ich dann bei Youtube ein Abendmahl sehe... Die Gemeinschaft ist am Dienstag (oder wann auch immer) längst mit etwas anderem beschäftigt und eigentlich sehe ich nur noch das Abbild eines Abendmahls. Es wäre für mich so ein bisschen wie ein "Instant-Abendmahl", praktisch zum Zubereiten, wann es mir passt. Aber gerade das kann ich mir beim Abendmahl gar nicht vorstellen. Das Sakrament, von dem ich glaube, das im Vollzug Jesus Christus in ihm gegenwärtig ist, wäre durch die mediale Wiederholbarkeit ins Beliebige gestellt.
              Ich bin dafür, noch zu warten, bis das Abendmahl wieder "analog" möglich ist. Vielleicht bei einem analogen #liveline-Gottesdienst?
              Und ich bin mir sicher, dass die KollegInnen für den Gründonnerstags-#liveline einen guten Weg finden 😇

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                #9
                Ich vermisse das Abendmahl. In Präsens habe ich es zuletzt beim Lektorenwochenende gefeiert - schon mit verschärften Hygieneregeln. Online finde ich es auch schwierig und dich ist die Sehnsucht da.
                Vielleicht wäre ein Brotbrechen, wie ich es aus unseren Jugendgottesdiensten vor vielen Jahren kenne eine Möglichkeit. Vom Weltgebetstag kenne ich es mit Brot und Trauben, da die Katholiken sonst nicht teilnehmen können.

                Aber auch fehlt die physische Gemeinschaft. Allerdings fühle ich mich im Gottesdienst auch in großer und inzwischen vertrauter Gemeinschaft. Komisch wäre es wohl dem Team bei Verzehr zuzugucken. Aber das brechen zu sehen und dann Musik und Stilleben? Wie es wirkt, wird man erst beim Praxistest wirklich sagen können. Besser als Wein aus dem Schnapsglas ist es allemal. Das kenne ich aus den USA - sehr befremdlich.

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                  #10
                  Seit langem verfolgen wir Eure Gottesdienste und sind sehr dankbar für diese Möglichkeit in Coronazeiten. Ich finde es auch sehr gut eingerichtet, dass das Fernsehen, in diesen Zeiten immer sonntags einen evangelischen und einen katholischen Gottesdienst bringt so hat jeder das, was er braucht. Das Abendmahl könnte ich mir online schwer vorstellen. Dazu brauche ich die reale Gemeinde. Aber sicher ist es etwas für die jüngere Generation.

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