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Tu Gutes und rede darüber!

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    Tu Gutes und rede darüber!

    Was soll das denn? Selbstbeweihräucherung?
    Weit gefehlt!
    "Vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen. An solchen Opfern hat Gott Freude." (Hebräer 13,16)
    Oft unterschätzen wir die Wirkung, die wir mit etwas Gutem erzielen und wiegeln ab: "Ach, das ist doch nichts Besonderes." Dabei können. wir selbst die Erde zu einem schöneren und besseren Ort machen, wenn wir es einfach tun.
    Dieses Forum kann Anregungen geben, auf welche Weise wir Gutes tun können und uns gleichzeitig dafür sensibilisieren, wo wir selbst Gutes empfangen (haben).

    Ein Beispiel von mir:
    Ich arbeite in der Innenstadt und komme somit fast täglich an einem oder mehreren Bettlern vorbei. Manchmal (bei weitem nicht immer, ich hab ja keine Gelddruckmaschine) gebe ich ihm oder ihr etwas Geld. Das mache ich aber nicht im Vorbeigehen. Ich bleibe stehen, spreche die Person an, wechsle ein paar freundliche Worte mit ihr. Buchstäblich jedes Mal bekomme ich ein Lächeln oder einen dankbaren Blick zurück, oft sogar ein paar gute Wünsche mit auf den Weg.
    Das Geld kann man übrigens auch weg lassen. In Russland gibt es ein Sprichwort: "Ein freundliches Wort gibt Wärme für drei Winter."
    Zuletzt geändert von Martin Kallies; 09.03.2021, 18:54.

    #2
    Vor ein paar Tagen habe ich 'aus heiterem Himmel' ein Päckchen von einer Freundin bekommen. Mit liebevollen kleinen Geschenken und Worten, die sich auf etwas beziehen, das uns verbindet. Dieses sehr persönliche Päckchen hat mich sehr gerührt und mir schlicht einfach Glück geschenkt, das bis heute nachwirkt.
    Für diese überraschenden Karten, Worte, Gaben, die zeigen, dass da jemand an mich denkt, sich um mich sorgt oder dass da jemand weiß, dass er etwas mit mir teilen kann, bin ich sehr dankbar.
    Und das versuche ich selber auch weiterzugeben. Menschen in meinem Umfeld zeigen, dass ich an sie denke, nachfragen, wenn ich weiß, dass sie eine schwere Zeit oder aufregende Termine haben. Zeigen, dass sie wertvoll für mich sind. Und Mut zusprechen...

    Einander zuhören und auch mal nachfragen ist so wichtig und passt zu dem, was Martin Kallies geschrieben hat...

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      #3
      Es war vor etwa 1 Jahr, aber ne gute Sache: Habe Mut-Mach-Postkarten gemalt und drucken lassen - und unser christlicher Ehekreis hat sie an Pflegekräfte und Senioren, die keine Besuche bekommen konnten" beschrieben und versendet. Habe noch Karten mit den Sätzen: "Alles wird gut & wenn es noch nicht gut ist...kommt das Ende für alles Leid durch unseren christlichen Glauben"; "Jesus, bitte stille unsere Ängste im Sturm"; "Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel anders setzen (Aristoteles"; Jesus, bitte gib unserer Hoffnung Flügel" und "Hinter dem Horizont gehts weiter...!" - Vielleicht verschicke ich nun ja mal die restlichen bedruckten Karten... Schickt mir eure Adresse, wenn ihr selbst grad neuen Mut braucht - Uta Maria

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        #4
        Vor 7 Jahren besuchte ich eine liebe Bekannte im Seniorenheim zum Geburtstag, dabei fiel mir auf, dass es dort viele Menschen gibt, die einsam und alleine sind, ohne jeden Besuch. Als ich bei unserer Kirchengemeinde vorspracht und fragte, ob wir denn keinen Besuchsdienst haben (ich war neu in der Gemeinde) sagte man mir, dass es wohl schon mal versucht wurde, aber ohne Erfolg. Es klappte einfach nicht. Ich setzte mich daheim an den Computer und arbeitete einen Plan aus. Ich besuchte Seniorenheim, um mit der Heimleitung zu sprechen, die immer sehr zugetan waren. Dann sprach ich noch einmal im Kirchenbüro vor. Man war nicht begeistert, wieder etwas Neues, was dann doch nicht klappt. Mittlerweile besteht unser Besuchsdienst 7 Jahre, wir sind ein Team von 12 Ehrenamtlern. Leider alle im fortgeschrittenen Alter, darum kann ich nicht sagen, wie lange noch. Aber der Anfang ist gemacht, auch wenn wir jetzt zu Corona Zeiten nicht unsere Besuche wahrnehmen können, hoffe ich doch, eines Tages werden jüngere übernehmen und es fortführen.

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          #5
          Lieber Herr Kallies,

          vielen Dank für den interessanten Beitrag. Die Beispiele finde ich rührend und ich verstehe Ihre Intention.

          Nur die Überschrift "Tue Gutes und rede darüber" finde ich problematisch. Bibelexegetisch konter ich da mit Mt 6 3.4: "Wenn du aber Almosen gibst, so laß deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, auf dass dein Almosen verborgen sei; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird dir`s vegrelten."

          Ich glaube. dass Jesus aufzeigen will, dass die publik gemachte Hilfe Gefahren birgt. Ich denke da an Heilungsveranstaltungen aus einer bestimmten Richtung oder wenn im Charity Behinderte,, Arme etc. vorgeführt werden.

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            #6
            Tue Gutes! Wir sind noch immer in der Fastenzeit und ich stelle fest, dass beim guten Tun offensichtlich auch gefastet wird. Die Solidarität in der Bevölkerung inmitten der Corona-Krise sinkt, meine ich festzustellen. Jeder/Jede pflegt mehrheitlich wieder sein eigenes Gärtchen und alle sind müde. Ich verstehe das sehr, sehr gut, kein Problem damit. Seit einem Jahr wurde ich nicht mehr berührt. Als Alleinstehende und auf Abstand Bedachte (Ich darf keine Maske tragen) ist das halt so. Berührungs-fasten nenne ich das und wird auch nach Ostern noch so sein, auch dann, wenn die Fastenzeit vorbei sein wird. Ein Fasten-dauer-Zustand. Da hoffe ich auf Gott, ich glaube ER kennt die Fastenzeit nicht. ER gibt in Hülle und Fülle, ob Süsses oder salziges, je nach Bedarf!!!!!

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