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Edith Lerch: Gedanken zum Glaubensbekenntnis

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    Edith Lerch: Gedanken zum Glaubensbekenntnis

    Dass das apostolische Glaubensbekenntnis so viel Tiefgang haben kann war mir überhaupt nicht bewusst. Ich habe gestern geschrieben, dass ich Euch Gene daran teilhaben lassen möchte. Hier also mein erster Beitrag dazu:
    Wie kam es zudem heutigen Glaubensbekenntnis? - nun Vorformen des Glaubensbekenntnis kann man bereits im NT finden. So z.B. die Aussagen "Jesus ist Herr".
    Erstmals formuliert findet man es in einem Brief der Mailänder Synode an den Papst. Es beinhaltete schon damalsberute das Bekenntnis auf dem was die Apostel geglaubt und gelehrt hatten. Das heutige Glaubensbekenntnis besteht seit 1968. Damals verkündete Papst Paul der VI das Credo des Gottesvolkes. (Die haben meine Nachforschungen ergeben) Falls nicht ganz alles dasteht: Ich bin offen für Korrektur und mehr "Erfahren".
    Nun aber mit dem Glaubensbekenntnis können wir unseren Glauben bekennen. Es beruht auf der Lehre der Apostel. Das Glaubensbekenntnis verbindet. Es fasst zusammen was unser Glaube ausmacht. Das Glaubensbekenntnis ist aber auch persönlich. Es heisst auch in unserem Bekenntnis: Ich glaube.

    Dazu dann mehr in meinem nächsten Beitrag hier.
    Zuletzt geändert von Lerch; 20.02.2021, 17:04. Grund: Stichwort eingeben: Glaubensbekenntnis

    #2
    Vielen Dank, Edith, für deinen Beitrag. Ich empfinde das Glaubensbekenntnis auch als schöne und zugleich effizeinte Zusammenfassung des Glaubens. Auf die Frage, was glaubst du, kann damit immer und richtig antworten. Außerdem ermöchtlichen die Zeilen, den Glauben zu erklären. Freue mich über weitere Beträge von dir.

    Kommentar


      #3
      Hallo Edith
      eine Pastorin und eine Diakonin unserer Kirchengemeinde bieten seit letztem Jahr "Bibelarbeit" per Mail oder auf dem Postwege an. Andere Formate sind aufgrund der Altersstruktur der Teilnehmer*innen nicht möglich. Ich scheine mit meinen 59 Jahren der "Jüngste" zu sein. Die jeweiligen Texte werden nach dem "5 Finger System" erarbeitet . Jeder Finder und der Daumen stehen für folgende Fragen
      Daumen: Was gefällt mir an dem Text?
      Zeigefinger: Was lässt mich aufmerksam werden?
      Mittelfinger: Welche Aussagen finde ich schwierig?
      Ringfinger: Welche Aussage ist für mich die wichtigste?
      Kleiner Finger: Welche Aussagen sind für mich unwichtig?
      Im Januar 2021 beschäftigten wir uns mit dem Glaubensbekenntnis. Und ich dachte gleich bei Deinem Thema " Welch Zufall". Ich habe mir zum Glaubenbekenntnis nach langer Ziet mal wieder den Katechismus im Gesangbuch aufgeschlagen und mich mit dem Inhalt auseinandergesetzt. Leider fehlt mir zu einem intensiven Arbeit das Gegenüber ob per Zoom/Skype oder anderer elektronischer Möglichkeiten. Meine Gedanken hierzu :

      Ich empfinde das Glaubensbekenntnis in seiner Aussage als zeitlos, umfassend und prägnant. Aus bestimmten Situationen heraus könnte ich ein Bekenntnis für mich formulieren; aber möchte ich das? Ich fühle mich durch die Aussagen mit allen Christinnen und Christen auf der Welt verbunden. Die 3 Artikel Von der Schöpfung, Von der Erlösung und Von der Heiligung (ich habe mal nach langer Zeit den Katechismus aufgeschlagen) führen sofort in die Welt der Bibel. Diese einzigartige Verbindung drückt meinen Glauben aus. Ja, ich mag den Grund des Glaubens durch die Geschichten der Bibel zu reflektieren. Eine gelungene Bibelarbeit erhellt für mich den Weg im Leben., weil die Menschen der Bibel ihn auch schon gegangen sind und Gott mit ihnen. Ich liebe daher die klaren Aussagen des Glaubensbekenntnisses.
      Im Ersten Artikel stolpere ich jedoch immer über die Aussage „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen
      Ich hadere mit der Aussage und wie ich weiß viele andere Christen*innen, wie kann Gott allmächtig sein und soviel Leid auf der Welt zu lassen? Ich habe mir vorgestellt, dass Gott alles Gute oder zum Guten schöpft und der Mensch leider vieles zerstört, andere Menschen bekämpft. Der Mensch sich also zum „Bösen“ verführen lassen kann. Und somit brauche auch ich die Erlösung (2. Artikel), die uns Jesus Christus gibt. Ich brauch dazu jedoch Kraft und Unterstützung durch den heiligen Geist in der Gestalt von anderen Menschen (3. Artikel).

      Die beiden "Hauptamtlichen" fassen sodann sämtliche Rückmeldungen zusammen und stellen sie allen Teilnehmer*innen zur Verfügung. Die Zusammenfassung dauert immer einige Zeit und somit liegt sie noch nicht vor.
      Kannst Du mit den Gedanken etwas anfangen?
      Gruß
      Bernd


      Kommentar


        #4
        Ich scheine mit meinen 59 Jahren der "Jüngste" zu sein. Das geht mir ebenso, obwohl ich noch um einiges älter bin, werde ich als "das Küken" in unserem Bibelkreis bezeichnet. Dadurch ist leider nicht einmal eine Bibelarbeit per Mail möglich. Ich kann nur die Rundbriefe ausdrucken und dann über Telefonkontakt Rückmeldungen diskutieren.
        Wir kennen im NT durch Jesus, Gott als den über alles liebenden Gott, im AT erleben wir ihn mehrmals als den strafenden Gott. Er ist allmächtig, der Schöpfer des Himmels und der Erde. So sehe ich es jedenfalls. Bin auch nur ein Laie.

        Kommentar


          #5
          Ich wollte heute Abend gedananken zu dich glaube: An GOTT den ALLMÀCHTIGEN DEN SCHÖPFER ES HIMMELS UND DER ERDE wiedergeben. Irgendwie hat es nicht geklappt. Ich versuche es morgen nochmals

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          • Jonathan R. Ide
            Jonathan R. Ide kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Wie schade. Hoffentlich klappt es heute. Vielen Dank fürs Teilen.

          #6
          Zuerst einmal ein herzliches Danke, an die guten Echos.

          Also heute nochmals ein Versuch :
          Ich glaube an GOTT, so heisst es im Glaubensbekenntnis. An welchen Gott glauben wir, glaube ich? In 2. Mose 34,6 schreibt Mose wie Gott sich ihm zeigt. Auch in Ps 103,8-18 wird uns Gott mit folgenden Eigenschaften beschrieben:
          • barmherzig
          • gnädig
          • von grenzenloser Liebe
          • grosser Güte
          • vergebender Gott
          • erbarmender Gott
          • gross an Gnade und Treue
          Gott ist der dreieinige Gott. Er ist alles in einem. Er übernimmt nicht Rollen. Das ist etwas was unsere Vorstellung übersteigt, und trotzdem ist es wahr.
          Gott ist eine Person, aber er ist nicht alleine. Er ist im Gespräch in der Dreifaltigkeit. Reden ist eine Eigenschaft von Gott und uns Menschen. Wenn wir als beten können wir sicher sein, dass Gott uns zuhört. Gott ist auch der der seit Ewigkeit besteht und auch in Ewigkeit bestehen wird. Gott ist ein dynamischer Gott, aber er ist nicht statisch. Er ist: Ich bin, der ich bin
          In 1. Johannes 4,16 Steht: Gott ist Liebe. Und in seiner Liebe liebt er uns.
          Frage an dich und mich: Wer ist Gott für Dich/mich? Es lohnt sich mal darüber nachzudenken und sich vielleicht sogar ein paar Notizen zu machen

          Ich glaube an Gott DEN VATER
          Das Wort Vater will uns etwas zeigen. Es will unser Gefühl ansprechen
          Vater ist ein Teil der Dreieinigkeit. Es ist der Vater, der seinen Sohn gegeben hat. Er ist unser Vater im Himmel. Auch in der Bibel gibt es Vatergeschichten. Denken wir andre Geschichte mit dem verlorenen Sohn.
          Gott der Vater ist ein Vater der liebt; der liebt wie eine Mutter ihre Kinder liebt.

          Ich glaube an GottDEN ALLMÄCHTIGEN
          Allmächtig: =
          • nicht fassbar
          • alles ist ihm möglich
          • passt nicht in eine Norm
          • kennt keinen Rahmen
          • kennt keine Grenzen
          • Er hat alles im Griff
          • Auch über Machthaber der Welt hat er Macht
          Was heisst das für mich. Vergleiche dazu die Geschichte von den Isrealiten als sie in Ägypten waren. Gott weiss wann er eingreift. Er kommt und sagt: Jetzt ist es genug. Jetzt is Schluss und
          • Er zeigt sicMose im brennenden Feuerbusch
          • Gott hat das Herz des Pharaos verstockt
          • er öffnet das Meer, sprengt die Grenzen
          • Er führt das Volk mit einer Wolken und Feuersäule durch die Wüste
          • Er schenkt ihnen Mann und Fleisch
          • Er gibt ihnen Wasser in der Wüste
          Wir sehen: Gott sind keine Grenzen gesetzt. Wenn es dran ist, dann greift Gott ein. Auch gerade in der jetzigen Situation dürfen wir das in Anspruch nehmen. Gott hat auch Corona im Griff. Er hat die Macht über das ganze Universum. Er wird einmal Recht sprechen vgl. dazu Offenbarung 1,8 und Offenbarung 15,8. Hier wird uns Gott der Allmächtige so beschrieben:
          • gross und wunderbar
          • gerecht und zuverlässig
          • König von allen Völkern
          • Gott allein ist heilig
          Also auch in dieser unsicheren Zeit dürfen wir wissen: Gott kommt mit uns ans Ziel, ins heilige Jerusalem in der Ewigkeit. Darum ist Gott würdig angebetet zu werden als der Allmächtige.
          Ich glaube an Gott meint ich glaube an die Person Gott, die allmächtig ist und dassen Macht jede andere Macht übertrifft.

          Der 33. Psalm spricht kunstvoll von der Grösse und Allmacht Gottes

          Soviel mal für heute. Das nächste Mal geht es weiter mit den Schöpfer des Himmels und der Erde.

          Kommentar


            #7
            Hallo Bernie,

            Ja das 5 Fingersystem ist einfach toll wenn man und der Bibel liest. Ich lese meine Bibel seit bald 30 Jahren. Ichliebe es darin zu lesen und zu hören was Gott mir mitgeben will. Ich staune immer wieder was Gott mir auf meinen Weg mitgibt. Die Bibel ist einfach ein wunderbares Buch mit dem Wort Gottes an uns Menschen

            Kommentar


              #8
              Heute geht es weiter mit:
              Ich glaube......an den Schöpfer des Himmels und der Erde

              Ich wünsche Euch viel Freude beim lesen und nachdenken

              In 1. Mose 1,1 steht: Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.
              Nun stellen wir uns mal die Frage ist denn alles Zufall oder was? computer, Autos , Küchenmaschinen, Staubsauger, Mixer.... und und und . Ist das alles aus Zufall entstanden. Ich bin überzeugt, dass dies so niemand glaubt. Viele schlaue Köpfe haben getüftelt und gearbeitet, dass wir solche Hilfen heute haben. Ich bin davon überzeugt, dass Gott diesen Menschen den Verstand und das Know how geschenkt hat.
              Nun aber sollen der Himmel, die Erde und alles was darauf ist, inklusive uns Menschen durch Zufall, aus dem Nichts, durch einen Urknall entstanden sein. Das geht mir einfach nicht auf. Da ist es mir lieber an Gott den Allmächtigen zu glauben, der eben gerade in seiner Allmacht erschaffen kann.
              Ja ich glaube daran, dass Gott den Himmel und die Erde erschaffen hat. Er kann das. Ihm sind keine Grenzen gesetzt. Gott ist der Schöpfer, er ist kein Geschöpf. Er war von Anfang an und wird für ewig bleiben.
              In Hebr. 11,3: Durch Glaubenverstehen wir, dass die Welt durch Gottes Wort bereitet worden ist. Das meint, dass wir durch glauben sehen können, dass die Schöpfung von Gott kommt. Auch wir Menschen. Er hat uns zu seinem Ebenbild geschaffen: Und wie wunderbar er uns geschaffen hat können wir im Psalm 139 ab Vers 13 nachlesen. Ja Gott kannte Dich und mich schon vor der Geburt. Er hat uns bereitet im Mutterleib. Ist das nicht ein wundervoller Gedanke. Du und ich wurden von Gott in seiner Liebe geschaffen. Er hat uns so gemacht wie er uns haben wollte. Ich muss schon sagen, dieser Gedanke übersteigt oft mein Vorstellungsvermögen. Und manchmal, wenn ich gerade mal wieder nicht zufrieden bin mit mir können da schon Zweifel aufkommen. Da hilft es mir einerseits den Anfang des Glaubensbekenntnis ganz langsam zu beten und über jedes einzelne Wort nachzudenken. Anderseits ist mir dann eben der Psalm 139 eine grossartige Hilfe.

              Wer ist dieser Schöpfer für dich? Was glaubst Du? Hast Du noch Ideen die uns zeigen, dass Gott der Schöpfer ist von den Himmeln und der Erde und das nichts durch Zufall entstanden ist?

              Ich habe hier noch ein Bespiel, dass uns zeigt, dass wirklich Gott der Schöpfer ist. Es ist die Geschichte des Bombardierkäfers. Ich habe diesen Text im Internet gefundenen gebe ihn hier so weiter. Mein Mann versucht mit diesem Beispiel den Religionsschüler zu zeigen, dass Gott der Schöpfer ist und dass die Welt nicht durch einen Urknall und die langsame Weiterentwicklung entstanden ist. Sich gäbe es noch viele andere Beispiele dazu.

              Der Bombardierkäfer


              Das Reich der kriechenden Tiere ist voller Wunder. Der Bombardierkäfer zum Beispiel ist ein sehr bemerkenswertes Insekt. Er ist mit einem

              einzigartigen Verteidigungsmechanismus ausgestattet, der mit der Evolutionstheorie nicht zu erklären ist. Dieser Käfer produziert zwei

              Chemikalien in zwei separaten Kammern
              seines Hinterleibes. Diese zwei Chemikalien, Hydrochinon und Wasserstoffperoxid, sind jedes für

              sich harmlos, aber hochexplosiv, sobald sie zusammenkommen. Wird der Käfer angegriffen, entlässt er die zwei Stoffe durch eine

              bewegliche Röhre am Ende seines Hinterleibes. Katalytische Enzyme aus einer winzigen Kammer gleich hinter dem Ausstoßventil setzen

              die chemische Reaktion in Gang. Und genau in diesem Augenblick richtet der Käfer seine "Hinterleibs-Kanone" aus und schießt die explosive

              Mischung in das Gesicht des Verfolgers. Die chemische Reaktion lässt die Ladung so heiß werden wie kochendes Wasserund bewirkt

              dadurch Überraschung und Verwirrung die stark genug sind, den Verfolger zu entmutigen. Der Käfer kann bis zu fünf Schüsse in schneller

              Folge abfeuern und weiß instinktiv, wann die Explosion einsetzt. Sie darf nämlich erst eintreten, wenn die Chemikalien ausgestoßen sind.

              Niemals in der Reaktionskammer, denn das würde den Käfer töten.


              Woher weiß all das der Käfer? Ist es möglich, dass ein so komplexer Vorgang sich durch natürliche Evolution entwickelt hat? Bedenken wir,

              was zu dem Abwehrsystem des Bombardierkäfers gehört: Die Herstellung der richtigen Chemikalien, die Aufbewahrung in getrennten

              Kammern, das Zusammenbringen zur rechten Zeit mit den richtigen katalytischen Enzymen sowie die Fähigkeit, genau zu zielen und zu

              feuern bevor die Chemikalien explodieren. Wie kann ein sich planlos entwickelndes Tier solch ein System entstehen lassen, mit so vielen

              voneinander abhängigen Teilen, die alle 100% ausgereift sein müssen? Die Antwort ist klar: Der Bombardierkäfer ist das Produkt

              intelligenter Planung.

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                #9
                Vielleicht staunen viele über mein Profilbild. Aber das bin ich eigentlich wirklich oder möchte es zumindest sein: Ein Faultier. Es ist ganz einfach mein Lieblingstier in Gottes Schöpfung. Er hat es mit so viel Liebe und Ruhe geschaffen. Es spricht mir einfach aus dem Herzen.
                Nächste Woche melde ich mich Wieder mit Gedanken zu: Ich glaube.... an Jesus Christus...

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                • Estrella Vaga
                  Estrella Vaga kommentierte
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                  Ich freue mich schon darauf, die Gedanken dann zu lesen!

                #10
                Guten Morgen ihr Lieben, heute geht es weiter mit dem Glaubensbekenntnis und zwar mit .....und an Jesus Christus
                Wer ist denn dieser Jesus Christus? Er ist der Sohn Gottes. Er ist Mensch und gleichzeitig Gott. Das ist zwar nicht einfach zu verstehen, doch die Menschen damals hielten fest: Jesus ganz Mensch und ganz Gott. Es ist einfach erstaunlich. auch wir heute dürfen daran festhalten, denn alles was wir mit Jesus erleben basiert auf dieser Grundlage.
                Was mich im Glaubensbekenntnis auch erstaunt, ist dass nichts von dem erzählt wird, was Jesus als Mensch getan hat. Dies nicht etwa, weil es nicht gut war, was er als Mensch getan hat, wichtig aber ist wie er zu uns gekommen ist und was er für uns getan hat mit seinem Sterben und auferstehen. Dazu später mehr.
                Nun Jesus ist sein Name. Der Name Jesus erinnert uns an seine jüdischen Wurzeln. Er hat als ganz normaler Mensch gelebt, so wie Du und ich. Er hatte Hunger und Durst. Er war müde und brauchte Schlaf. Er kennt und weiss wie wir Menschen sind. Das Auf und Ab von uns Menschen hat er miterlebt. Doch er erfüllt die Bedeutung seines Namens und wird zum Retter für uns als Christus der Gesalbte. (In Markus 8,27 -31) spricht Jesus mit seinen Jüngern darüber.
                ....seinen eingeborenen Sohn unseren Herrn. Jesus ist in Beziehung zu Gott. Er ist der einzige Sohn von Gott (eingeboren kann auch einzigartig sein)
                Auch wenn das Volk Israel, Propheten oder Könige, oder auch wir als Kinder Gottes bezeichnet werden ist da doch ein kleiner Unterschied. Wir sind nicht einzigartig wie Jesus, denn Jesus war von Anbeginn an Gott (siehe dazu 1. Johannes 1,14 - 18) Oder in Kolosses 1,15 steht: Wer mich sieht, sieht den Vater. Dieser einzigartige Sohn ist auch unser Herr.

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                  #11
                  Heute möchte ich mit euch teilen was das Glaubensbekenntnis bis hier hin mir gebracht hat. Ich habe neu entdeckt, dass ich glauben darf. Ich darf an Gott den Vater glauben. Ich darf an einen Vater glauben der von sich sagt Er liebt uns wie eine Mutter ihre Kinder liebt. Dann darf ich an den Schöpfer glauben vom Himmel und der Erde. Jedesmal wenn ich draussen in der Natur bin wird mir dies jetzt so richtig neu bewusst. Jede Pflanze die aus der Erde kommt, jedes Würmlein oder Käfer aber auch jedes Kind oder jeden Senior den ich treffe: Alles hat Gott gemacht. Dann darf ich an Jesus Christus glauben, der der einig von Gott geborene Sohn ist. Ja auch wir dürfen uns seine Kinder nennen durch seinen Sohn.Das ist doch sehr tröstenend und ermutigend.

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                    #12
                    Wenn wir im Glaubensbekenntnis Weiterbeten, kommen für uns jetzt ungewohnte Sätze: ...empfangen durch den hl. Geist, geboren von der Jungfrau Maria.. glaub ich das wirklich oder bete ich es einfach weil es dasteht? In der Tat es ist nicht einfach zu sagen das ist so und ist einfach zu glauben. Und trotzdem für unseren Vater im Himmel ist nichts unmöglich. Er hat aus dem Nichts die Welt und alles was drauf ist geschaffen. Warum sollte es ihm nicht möglich sein in seiner Allmacht durch den hl. Geist ein junges Mädchen, eine Jungfrau ein Kind in den Mutterleib zu legen. Ich möchte nicht mehr dazu sagen sondern uns ermutigen, dies einfach so wie es dasteht wirklich zu glauben. Für mich macht das Bekenntnis nur Sinn wenn ich das ganze glauben darf und kann.
                    Dann kommen eher schwere Zeilen: gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben, begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes..
                    Was mich hier als erstes erstaunt ist das, aus den ersten Jahren Jesu nichts im Glaubensbekenntnis steht. In dieser Zeit lebte er als Mensch unter uns und hat das Leben als Mensch gelebt. Er hat gegessen, gearbeitet, gefeiert, geschlafen,... er hat Höhen und Tiefen erlebt, er war fröhlich und traurig. Ja ich glaube er weiss wie ei uns geht er hat das alles auch erlebt. Der einzige Unterschied zu uns ist, das er ohne Sünde war und blieb. Und dies ist wiederum nur möglich, wenn Jesus ohne menschliches Hinzutun auf diese Erde kam.
                    Eine Freundin fragte meinen Mann einmal: Warum musste Jesus sterben um uns zu erlösen? Hätte Gott nicht andere Möglichkeiten gehabt? Zuerst waren wir etwas verunsichert und wussten nicht vor Recht was jetzt, aber dann merkten wir die Frau glaubt, dass Jesus für unsere Sünden sterben musste, nur war ihr nicht klar warum Gerde nur diese Lösung in Frage kam: Mein Mann hat ihr dann Folgendes erklärt: Sünde zerstört Leben. Und Leben kann nur mit Leben bezahlt werden. Darum mussten im Alten Testament immer wieder Tiere geopfert werden. Nun hat Gott seinen Sohn geschickt, damit er die Sünde aller Menschen auf sich nimmt und sein unschuldiges Leben für uns alle dahingegen hat. Er hat ihr dann anhander 10 Gebote zeigen können wie wir bei jedem einzelnen Leben zerstören können. Deshalb und nur deshalb ist Jesus diesen schweren Weg gegangen. Er wollte uns den Weg zurück zum Vater ebnen. Er wollte, dass wir wieder einen Zugang zu Gott Vater finden.
                    Bald ist Ostern und dann dürfen wir uns über die Auferstehung freuen!


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                      #13
                      Liebe Frau Lerch,

                      vielen Dank für Ihre umfangreichen Gedanken.

                      Mit der Doppelgesichtigkeit, die ich mir so richtig bei Ratzingers Glaubensbuch bewusst gemacht habe, ist das interessant. Ratzinger spricht ja vom credo mit kleinem c (pers. Glaube) und Credo mit großem C (Glaube der Christenheit.). Hinsichtlich des zweiten Punktes ist natürlich die historische Entwicklung. Die Kritik meiner luth. Lehrer an der aktuellen Übersetzung fand ich früher größenteils kleinlich, heute leuchtet mir vieles ein. Zu der Kritik folgender Text des bekannten Patristikers Heinrich Kraft:
                      Angehängte Dateien
                      Zuletzt geändert von TimP; 24.03.2021, 21:06.

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